Nichts hält besser als ein gutes Provisorium

Nichts hält besser als ein gutes Provisorium, das haben sich wohl auch die Vorbesitzer von unserem Dickerchen gedacht. Statt die defekten Gasdruckfedern am Alkovenbett zu tauschen, wurde folgende Stütze eingesetzt.

Getreu dem eben genannten Motto, hat dieses auch bei uns und unseren Mietern einige Zeit und etliche Fahrten seinen Dienst erwiesen. Dennoch ist es wesentlich einfacher und bequemer, das Bett einfach herunter zu ziehen oder hoch zu drücken, als dann noch dieses Povisorium über die Gasdruckfeder zu stülen. Vor allem alleine fehlte oft die helfende, dritte Hand. Diese wäre nötig gewesen, um mit einer Hand das Bett hochzudrücken, mit der anderen die Hülle über die Feder zu stülpen und mit der fehlenden dritten dann nacheinander die Bolzen duch die Löscher zu schieben und zu "verschließen". Daher haben wir, direkt beim Hersteller von Gasdruckfedern (SUSPA) und mit knappen fünf Wochen Lieferzeit, neue Gasdruckfedern bestellt, erhalten und diese dann vor wenigen Tagen auch getauscht.

Bereits bei der ersten Fahrt danach, auch wenn dies nur zwei Nächte waren, war der Mehrkomfort schon deutlich spührbar.

Dies war jedoch nur der erste Schritt, denn ab Freitag ist unser Dickerchen bei einem Spezialisten und bekommt etliche Neuerungen. Welche es werden, das steht dann in einem neuen Beitrag. Voraussichtlich in zwei Wochen...

Dieselfahrverbot / C-Kennzeichen

In immer mehr Großstädten drohen Fahrverbote für (ältere) Dieselfahrzeuge. Hamburg, Darmstadt, Stuttgart und Köln sind whrscheinlich nur der Anfang. Nun ist es jedoch so, das quasi alle Wonmobile Dieselmotoren nutzen, was unter anderem mit der benötigten Kraft für das Gewicht des Fahrzeugs begründet werden kann, zum anderen aber auch mit dem Verbrauch. Ein Benzinmotor würde wahrscheinlich zwischen 25L und 30 L je 100 Kilometer verbrauchen, wärend ein Dieselmotor lediglich 10L auf der selben Strecke benötigt.
Andere Motorarten wie Strom (Elektrofahrzeug) und Gas sind ebenso wenig effizient (Leistung/Reichweite). Einzig die Brennstoffzelle wäre eine Überlegung wert, doch die hat sich selbst im PKW noch nicht durchsetzen können und das Tankstellennetz für Wasserstoff ist allenfalls rudimentär, europaweit gesehen eigentlich so gut wie überhaupt nicht vorhanden.

Doch was sollen Wohnmobilbesitzer tun, wenn in ihrer Straße in der Stadt auf einmal ein Dieselfahrverbot eingeführt wird. Wohnmobile sind teuer und in der Regel eine Anschaffung für mehrere Jahrzehnte. Zudem werden sie selten als Alltagsfahrzeuge wie ein normaler PKW genutzt und sind daher ohnehin seltener auf den Straßen unterwegs (alleine schon aus Parkplatzgründen in der Innenstadt). Zudem droht den Fahrzeugen ein massiver Wertverlust, wenn angeschaffte Fahreuge bspw. nicht mehr für Städtetrips genutzt werden können. Ein verkaufen und neukaufen eines Wohnmobils wie es sich die Automobilindustrie für Diesel-PKW wünscht, ist jedoch ebenfalls nicht machbar, vom Wertverlust abgesehen, da alle neuen Wohnmobile aktuell allenfalls die Euro 6a Norm und nicht die geforderte Euro 6d Norm erhalten.

Aus diesem Grund gibt es die Initiaite zur Einführung eines C-Kennzeichen, welche die Absicht hat, ein C-Kennzeichen ähnlich der H-Kennzeichen (H = Historisch / Oldtimer) einzuführen. Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen dürfen auch ohne Umweltplakette in die deutschen Innenstädte mit Umweltzone fahren. Eine solche Sonderberechtigung soll auch aus oben genannten Gründen mit dem C-Kennzeichen gewährt werden. Daher empfiehlt es sich wohl für alle Wohnmobilbesitzer, die folgende Petition zur Einführung des eben beschriebenen C-Kennzeichens zu unterschreiben: https://c-kennzeichen.de/mitmachen/

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