Mit dem Wohnmobil durch BeNeLux (2018) – Tag 0 (D: Griesheim)

Wir sind in den Niederlanden. Genau genommen auf der A30 kurz vor Lunteren und stehen auf einem Aurobahnrasthof.

Bis etwa 20:00 war Leon sehr vergnügt und genoss die Möglichkeit, durch die große Seitenscheibe heraus zu schauen. Ist schon toll, was man da alles sehen kann. Nach dem er aber eingeschlafen war, kippte sein Kopf immer nach vorne. Leider lässt sich auf der Rückbank des Womabiel (Leons Aussprache) der Sitz nicht nach hinten kippen. Nachdem Chrissy dann eine Stunde mit hinten saß und den Kopf hielt, haben wir beschlossen zu übernachten.

Morgen haben wir noch ungefähr eineinhalb Stunden bis den Helder, wo wird mit den Rädern und der Fähre auf die Insel Texel (gesprochen Tessel) übersetzen wollen.

Die Fahrt war an sich aber prima, abgefahren sind wir gegen 16 Uhr in Griesheim und Stau hatten wir keinen. Mit 110km/h sind wir auch gut voran gekommen. Ab 110km/h wird es doch sehr laut im Wohnmobil, besonders auf der Rückbank. Der Diesel dröhnt und die Windgeräusche durch den Alkoven werden ziemlich störend. Alles in allem war es aber wieder ein tolles Gefühl, einen großen Diesel zu fahren (anstatt wie sonst kleine Diesel, kleine Benziner oder Elektroautos). Einziges ärgerliches Manko: Ein großer, greller, weißer Blitz von der Brücke runter. Abstandsmessung – galt er uns? Ich habe eigentlich immer ausreichend Abstand eingehalten und mich auf der rechten Spur gehalten. Galt er dem Drängler auf der Nebenspur? Wer weiß, das wird die Zeit zeigen.

Nun ist es spät und wir sind alle müde. Mal schauen wie die erste Nacht wird. Direkt an der Autobahn ist es doch relativ laut. Unser Respekt gilt den Brummifahrern die das regelmäßig machen.

In diesem Sinne, gute Nacht!

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