Nordkap (2021) - Tag 14 (N:Honningsvag)

So, alle Lecks geschlossen, jetzt habe ich Zeit euch zu schreiben. Nein, unser Wohnmobil ist nicht plötzlich schwimmen gegangen. Wir stehen heute aber etwas unglücklich, mit der Breitseite gegen den Wind. Das hat zwei Nachteile, zum einen neigt das Wohnmobil dann eher zum Schaukeln und zum anderen, da es die Seite mit der Tür und dem Kühlschrank ist, drückt der Wind die Abgase dessen wenn er auf Gas läuft wieder in den Innenraum. Also haben wr eben die Ritzen durch welche die Abgase reingedrückt werden, mit einem Geschirrhandtuch ausgestopft.

Damit wünsche ich euch erstmal einen schönen guten Abend!!

Nordkap (2021) - Tag 13 (N:Alta)

Guten Abend vom Meer.

Wir haben heute in Ruhe gefrühstückt und sind dann noch mal nach Alta in das Zentrum gefahren. Hier haben wir uns die Church of Northern Light (Nordlichtkathedrale) angeschaut. Eine sehr schöne, wenn auch moderne Kirche. Sehr eindrucksvoll und faszinierend. Die Kirche wurde erst vor knapp mehr als acht Jahren gebaut und ist eines der Wahrzeichen der Nordküste geworden. Am Tag der Grundsteinlegung, dem Jahreswechsel 1999/2000, bekam auch die Gemeinde Alta, Stadtrechte verliehen. Die Kirche ist in allen Details eindrucksvoll, von daher kann ich den entsprechenden Wikipediaartikel dazu nur wärmstens empfehlen (natürlich im Nachgang, nach diesem Blogbeitrag) ;)
Dadurch dass wir alleine in der Kirche waren, haben wir insofern ein steh auf Halleluja gesungen.

Nordkap (2021) - Tag 12 (N:Alta)

Endlich! Wir sind wieder an einem Hafen. Die Stellplätze an den kleinen Sportboot und Yachthäfen sind einfach die schönsten. Wann immer wir die Möglichkeit haben, an einem solchen zustehen, nehmen wir diese war.

Die Gemeinsamkeiten sind die gleichen, Frischwasser Versorgung, Abwasser Entsorgung und Chemietoilette reinigen. Aber auch die „Lebensart“ ist ähnlich. Ablegen und neue Ziele ansteuern. Dabei autark sein, andere Menschen kennen lernen und die Nähe zur Natur suchen. Außerdem sind die Häfen, bedingt durch die unvermeidbare Nähe zum Wasser, meistens am Stadtrand und dadurch sehr ruhig gelegen. Bei den meisten Freizeitkapitänen sind die Kapitäne der Landstraßen auch als „ihres gleichen“ anerkannt.

Nordkap (2021) - Tag 11 (F:Muonio)

Hei aus Finnland!

Wir sind im zweiten Land unserer diesjährigen Reise, in Muonio, einer kleinen Gemeinde im finnischen Lappland. Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht, haben unterwegs aber noch einmal eingeauft. Die heutige Etappe betrug fast 400 Kilometer und so konnten wir den Blick durch die Landschaft schweifen lassen. Die dichten, urigen Wälder und die weiten Wildwiesen sind unheimlihc schön anzusehen. Tückisch ist diese Landschaft jedoch gleichermaßen. Mit in der Landschaft schweifenden Blick habe ich heute ein Tempolimit übersehen. Das ist in Schweden doppelt ärgerlich! Zum einen, weil Blitzer 50 Meter vorher angekündigt werden müssen, zum andern weil ein Vergehen das in Deutschland 35 EUR kosten würde, hier mit Bearbeitungsgebühren für das Ausland, auf ungefähr 350 EUR kommen wird. In Finnland sind die Strafen nicht geringer, also hieß es hier erst recht, vorsichtig fahren!

Nordkap (2021) - Tag 10 (S:Luleå)

Halli Hallo und guten Abend, ein letztes Mal aus Luleå!

Wir hoffen ihr hattet heute einen ebens entspannten Samstag wie wir. Nach einem leckeren Frühstück mit frischen Brötchen vom Campingplatz, Marmelade, Erdnussbutter, Kaviarcreme und Käse haben wir den Tag begonnen. Die Kinder waren relativ schnell weg. Spätestend um 11, wenn das große Hüpfkissen vollständig aufgeblasen ist, gibt es quasi kein Halten mehr. So waren auch die alten Eisenbahnen am Rand des Platzes uninteressant. Eigentlich, so dachte ich, handelt es sich um zwei alte, rostende Locks mit ein paar Anhängern, die man vom Campingplatz aus erkunden konnte. Wie sich dann heraus stellte, handelt es sich hierbei nur um das ehemalige Gleisende bzw. Abstellgleis. Im ehemaligen Bahnhof standen dann aber diverse Locks, angefangen von einer Dampflok, über eine E-Lok, bishin zu dieselbetriebenen Schneefräse. Der krönende Abschluss war dann, der deutlich moderne Lokschuppen aus Wellblech. Hier werden die bereits restaurierten oder derzeit in der Restauration befindlichen Loks und Wagen aufbewahrt. Der Lokschuppen soll entsprechend noch erweitert werden, der Verein lebt aber ausschließlich von Spenden der Staatsbahn, von privaten Spenden und von den Eintrittsgeldern (wobei 6 EUR eher geschenkt sind). Dazu kommen noch die täglich stattfindenden Sonderfahrten mit einem kleinen Dieselzug, ähnlich dem "Wismarer Schweineschnäuzchen". Aber auch hier, zwei Stunden Hinfahrt, 30 Minuten Pause und dann zwei Stunden Rückfahrt, dazu einen kostenlosen Snack für 20 EUR, in Deutschland würde man mehr dafür bezahlen (hätte aber auch keine Subventionen von öffentlicher Stelle). Aus den erstmal gedachten 30 Minuten (großzügig habe ich eine Stunde kalkuliert), wurden dann nach und nach zwei Stunden. Es war toll, alleine der Geruch der alten Maschinen nach Stahl, Diesel oder Kohle und jeder Menge Öl war toll. "Die Bahnstrecke Luleå - Narvik ist die nördlichste Eisenbahnstrecke, die mit dem übrigen normalspurigen Eisenbahnnetz Europas verbunden ist. Die Gesamtstrecke wird Erzbahn genannt, das schwedische Teilstück Malmbanan und das norwegische Teilstück Ofotbanen." (Quelle: Wikipedia am 25.07.2021 00:31).

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