Nordkap (2021) - Tag 6 (S:Gävle)

Hallo nach Deutschland,

viele Grüße das erste Mal für dieses Jahr aus Schweden.
Wir sind gut angekommen. Klagen kann man immer, aber ich denke diesmal ist das sehr hohes Niveau. Unsere Nacht war nicht sonderlich ruhig, denn um die Verteilung von Viren zu reudzieren, hat die Reederei Stena die Steuerung der Kabinenlüftung zentral gesteuert. Aus diesem Grund sind wir heute alle relativ müde, denn bei einem konstanten Raushc in der Lautstärke eines Haushaltsüblichen Ventialtors schläft es sich nicht so gut.
Dennoch war der Morgen an Bord, bei leichtem Seegang und dem damit verbundenen Schwanken des Schiffes, recht entspannt. Nach dem Aufstehen haben wir uns fertig gemacht, sind auf die Terasse und haben einen ersten Blick nach draußen gewagt: Von Land noch keine Spur.

Also erstmal runter und auf einem schwedischen Schiff von Deutschland nach Schweden ein britisches Frühstück mit Würstchen, Speck und Eiern genossen. Sehr lecker, auch wenn ich dachte das Großbritannien garnicht mehr in der EU ist. Die Einfahrt nach Göteborg war dann aber wesentlich spektakulärer, denn dieses riesige Schiff hat sich den Weg zwischen den vorgelagerten Inseln hindurch, unter einer scheinbar viel zu niedrigen Brücke hindurch, in den Hafen gebahnt. Das Auschecken war kein Problem, wir haben ja bereits vor der Einreise alle Tests/Impfungen und Fahrkahrten vorzeigen müssen.

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Da wir bereits vor zwei Jahre schon einmal in Schweden waren und vier Wochen gezielt Südschweden erkundet haben, wollten wir an Tag eins in Schweden Strecke machen. Hier spielte uns dann die Lüftung der Kabine in die Karten. Da die Kinder müde waren schiefen sie beide recht schnell ein und wir waren ebenso schnell an Stockholm vorbei an unsrem ersten Stopp. Der ein oder andere kennt den Ort vielleicht aus einem alten Klassiker...



Der Ort ist recht schön. Irgendwie eine Mischung aus alt und neu, aus Brügge und Frankfurt. Einkaufen hier, Altstadt da, beides ineinander übergehend. Das Schloss konnten wir leider nur von außen besichtigen, das Schloss selbst ist heute immernoch in Benutzung. Zum einen beherbergt es wie das Darmstädter Schloss aus, verschiedene Einrichtungen der hießigen Universität, zudem ein Kunstmuseum und auch die Wohnung des Regierungspräsidenten der Provinz. Zu besichtigen und sehr eindrucksvoll war hingegen die Kirche. Sie stammt aus der selben Zeit wie die Grundmauern des Schlosses und ist sehr gut erhalten.

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Nach einem Eis und ein wenig Schlendern durch die Innenstadt haben wir dann den Weg zu unserem Dickerchen angetreten. Da es hier keinen geeigneten Stellplatz gab und die Kinder jetzt wach und ausgeschlafen waren, sind wir weiter gefahren und stehen jetzt auf einem Stellplatz in Gräves, dem eigentlichen zweiten Ziel auf der Route. Der Platz ist nach hinten raus nicht sehr idllisch, da außenrum ein komplett neuer, geplanter Stadtteil entsteht. Nach vorne stehen wir aber an einem scheinbar ebenfalls neuen, sehr schicken Stadtteil. Viele Neubauwohnungen und ein keiner Jachthafen. Mal schauen was der morige Tag so bringt. Wir werden auf jeden Fall weiter gen Norden fahren. Das wir schon deutlich nördlicher sind merkt man bereits. Es ist ein wenig kühler und die Abenddämmerung setzte erst gegen 21 Uhr ein, seit 23 Uhr wird es dunkel. Kein Wunder, denn wenn man die Öresundbrücke als Route wählt, sind es bereits jetzt schon 1.659km nach Hause und nur noch 1.567km ans Nordkapp.

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Jetzt bleibt mir für heute eigentlich nur noch, euch eine gute Nacht zu wünschen und eine angenehme zweite Wochenhälfte. Abschließend aber noch ein kurzes Wort zur folgenden Karte: Bislang habe ich diese immer von Hand gezeichnet. Da der Kartenausschnitt dieses mal sehr groß sein wird, würde das sehr unübersichtlich werden. Unser Dickerchen hat bereits vor drei Jahren einen GPS-Empfänger erhalten und ich nutze die Aufzeichnung dessen jetzt, um die Karte zu erstellen. Zu sehen ist daher die tatsächliche Fahrtstrecke. Gute Nacht und bis morgen!

 

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