Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 22 (S: Trelleborg - Fähre)

Heute melde ich mich etwas früher als gewohnt, denn wir sind nun auf der Fähre, von Trelleborg nach Rostock. Fähren fahren in der Regel auf dem Wasser und dort gibt es selten Handymasten und daher meisten auch kein mobiles Internet (von überteuertem WLAN mal abgesehen, hier an Bord sind die ersten 100MB frei und dann kosten jede weiteren 100MB 6,00 EUR).

Unser Dickerchen schläft ein paar Meter neben uns. Den Kühlschrank mussten wir aus Sicherheitsgründen abschalten. Via Batterie lässt er sich über den langen Zeitraum nich betreibent, die Steckdosen im Fahrzeugdeck sind Kühl-LKWs vorbehalten und der Betrieb über Gas ist aus Sicherheitsgründen an Bord verboten. Da wir hiervon - dank der Facebookgruppe für Wohnmobile - bereits wussten, haben wir vorab schon eine 1,5L Flaschen mit Wasser eingefroren. Zusammen mit den drei Kühlakkus die wir immer im Gefrierfach haben, sollte er die Nacht auch ausgeschaltet, einigermaßen Kühl überstehen.

Heute haben wir uns noch ein wenig die Stadt angesehen, mit der wir unseren Trip auf schwedischem Boden begonnen haben und auch beenden werden: Trelleborg! Trelleborg, ist nach der Trelle Borg benannt, einer alten Wikingerburg, die Teil von mehreren Befestigungsanlagen war, um Schweden vor den Deutschen, Franken und Dänen zu verteidigen. Die Überreste sind nur teilweise erhalten und durch Zufall bei Bauarbeiten 1988 gefunden worden. Auch hier hat der Eintritt wieder fast nichts gekostet (für unsere Verhältnisse). Erwachsene sechs Euro, „Kinder“ bis zum 20. Lebensjahr frei. Die Idee, das Bildugn für Kinder grundsätzlich kostenfrei ist, finde ich genial. Das schafft ein hohes Bildungsniveau und das wiederum kommt der eigenen Wirtschaft zu gute. Wie heißt es doch immer wieder so schön: "Kinder sind unsere Zukunft!" Die Schweden reden nicht nur davon, sie leben dieses Motto. Vorher waren wir noch in der St. Nicolai Kirche, einem Bau von 1880. Sehr schön und wie alles in Schweden Barrierefrei. Selbst der Altar hat nachträglich eine Marmorrampe bekommen, die aussieht als war sie schon immer da.

Anschließend haben wir in unserem Dickerchen auf einem Stellplatz an der Küste gewartet, bis wir an den Anleger und dann auch einchecken konnten. Auf dem Stellplatz haben der Kurze und ich im Wohnmobil nochmal geduscht, so dass der Frischwassertank ziemlich leer ist und haben anschließend den Abwassertank entleert. So haben wir in Deutschland ca 150L und damit 150KG weniger - bei einer Polizeikontrolle auf der Waage, aber auch zu bewegen (was wiederum Diesel spart und den Geldbeutel und die Umwelt schont).

Nun gehen wir noch an Deck und schauen uns das Ablegemanöver und das Auslaufen an. Anschließend geht es wieder unter Deck in die Kabine, wo die Damen dann noch eine Dusche an Bord des Schiffes genießen wollen ;)
Einen letzten Beitrag, auch mit einer kurzen Zusammenfassung unserer gesamten Reise, gibt es dann morgen Abend.
Bis dahin „Ahoj!“

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