Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 2 (D: Sankt Peter-Ording)

„Nächster Halt: Südstrand!“, eine Durchsage die mir das nächste Mal einen Schauer über den Rücken jagen wird...!
Beginnen wir aber am Anfang, auf dem Bauernhof und das sehr früh. Wer schon mal versucht hat, Kinder während des Alltags zu wecken weiß, wie sich Sisyphus gefühlt haben muss, wenn er jedes Mal von neuem damit begann, den Stein bergauf zu tragen. Jeder der Kindern in den Ferien schon einmal sagte, sie sollen ausschlafen, der weiß wieviel E.T. verstanden hat, als er das erstmal Menschen traf. Auf Grund unserer beiden kleinen Aliens begann der Tag heute daher früh. Sehr früh...! Viel zu früh!!! Er begann um 05:40. Gefühlt einzig die Sonne, die E.T. auf seiner Reise sicher auch passiert hat, war vor uns wach.

Begonnen mit einem ausgiebigen Frühstück unter freiem Himmel, mit den von uns allen heiß begehrten Kieler Brötchen, konnte der Tag starten. Die Kinder hatten in der Zeit in der ich die Brötchen holte, schon einmal eigenhändig sicher gestellt, das alle Tiere des Hofs versorgt und der Fuhrpark für Kids einsatzbereit war. Gut gestärkt ging es mit dem Bus an den Strand. Merke: Kurkarten die zum Nutzen des Strandes und als Busfahrkarte zählen, verkaufen die Touristeninfo und der Busfahrer! Eben dieser Bus brachte uns dann auch an die Promenade, wo ich mir gleich noch Hoodies kaufen konnte und wir uns alle eine Schlemmertüte bei Yannies Eis gönnten. Anschließen ging es vor, über den langen Steg, durch die Dünen, an den Strand und da war sie endlich, unsere Nordsee ... Das Gefühl des Sandes an den Füßen, die frische Luft, das Salz - da fängt die Erholung an...

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 1 (D: Sankt Peter-Ording)

Guten Abend alle miteinander!!

Wir haben es geschafft, wir sind in Sankt Peter-Ording. Normal fahren wir immer früh morgens gegen 4 Uhr los und Abends gegen 18 Uhr zurück. Jetzt wissen wir auch wieder warum. Eine Baustelle nach der anderen und bei den Temperaturen auch öfter mal liegen gebliebene Autos an der Steigung, die wiederum einen Stau auslösen. Wohlgemerkt aber, Autos und davon meistens neuere - LKWs eigentlich nicht. Wie lang 720km werden können, dass vergisst man bei den sonst nächtlich leeren Autobahnen schnell. Zum Glück konnten wir direkt nach der Schule los. Hätten wir wieder auf ein gemietetes Wohnmobil zurück greifen müssen, wir hätten es erst um 15 Uhr abholen und daher nicht vor 17:30 losfahren können. Ich würde dann jetzt auch nicht schreiben, sondern noch immer Auto fahren und hoffen, bald Hamburg passieren zu können. Egal, wir haben es geschafft und das Wiedersehen auf dem Bauernhof Jöns war großartig. Egal ob für einen Urlaub oder nur eben mal kurz, wir sind immer wieder gerne hier!

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 4 (S: Trelleborg)

Wind, Wind und noch mehr Wind!

Die Sonne scheint, aber durch den Wind ist es sehr kalt. Selbst die Schweden sagen, solch ein lang anhaltender, so starker Wind ist selten bei Ihnen, vor allem im Hochsommer. In den Minuten in denen er kurz abflaut, ist es angenehm warm. Diese Minuten aber sind derzeit sehr selten. Aus diesem Grund haben wir uns heute nach dem Frühstück, nicht wie geplant zum Strand begeben, sondern erst einmal in die Stadt, zum einkaufen. Gelernt haben wir dabei:

  1. Schwedische 1 Kronenmünzen sind nicht so groß wie 50cent Münzen, auch wenn sie gleich groß scheinen.
  2. Die Schweden stehen auf die Bezahlung mit Karten, jede Eisdiele akzeotiert Kartezahlung und man wird schief angeschaut, wenn man bar zahlen möchte (finde ich super!)
  3. In Schweden sind die Lebensmittelkosten im Vergleich zum Einkommen nicht teuerer als in Deutschland. Es gibt in Schweden aber kein Billigfleisch und kaum Gen-Gemüse, daher scheint es teuer.

Für uns scheint es sogar relativ günstig, denn die Krone entspricht derzeit ca 10 Cent, oder anders formuliert: 1 Eur entspricht aktuell ungefähr 10 schwedischen Kronen.
Nach dem Einkaufen und einem Happen auf die Hand, nutzen wir die Flaute und gingen zum Campingplatz eigenen Minigolf. 18 Bahnen und wer hätte gedacht, das der kleine Mann, den fast ebenso großen Schläger, so gut und präzise schwingen kann, das er so manche Bahn mit zwei oder drei Schlägen absolviert. Es ist lange her, das wir Minigolf gespielt haben, für den kleinen war es sogar das erste Mal. Wir werden daher dieses Jahr bestimmt nochmal spielen gehen, das Oberwaldhaus ruft quasi schon.

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