Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 18 (S: Malmö)

Frei stehen ist so etwas tolles. Natur, Ruhe und ... ... Motoren. Ausgerechnet heute kam die Kommune mit Benzinrasenmähern und schnitt die Rasenkanten der Zufahrtsstraße. In Schweden sehr selten, denn hier wird die Natur oftmals der Fachkraft überlassen, die sich damit am besten auskennt. Der Natur selbst. Trotz allem, war es ein entspannter Morgen, vor allem wegen dem Ausblick auf das Meer, direkt vom Bett bzw. dem Frühstückstisch aus. Nach dem wir reisefertig waren, ging es weiter. Heute sollte sich der Kreis unserer Rundreise schließen, denn das heutige Ziel hieß Malmö. Auch wenn wir dort noch Ziele haben, morgen beispielsweise das Wikingermuseum, beschlich uns alle ein wenig Wehmut. Drei Wochen, so schnell wieder vorbei...

Zuerst aber wollten wir uns das Schloss von Malmö anschauen. Die Etappe dorthin Betrug ca. 1 Stunde 20 Minuten und war schnell absolviert. Malmö ist eine größere, aber sehr schöne Stadt. Für eine Großstadt sehr weitläufige Straßenzüge, sehr ruhig und eine ziemlich gute Luft. Dies verdankt die Stadt zum einen sicher dem naheliegenden Meer, zum anderen aber auch sicher den großen Parkanlagen mit großen Wasserflächen. Das Schloss selbst hingegen, war jedoch eher eine Enttäuschung. Erwartet haben wir uns ein Schloss, dass das Leben zu seiner Zeit erzählt.

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 17 (S: Bastad)

Wie kann ein Tag, der im wahrsten Sinne des Wortes so beschissen begann, so geil werden...?!

Nach dem Frühstück begannen wir mit dem zusammenpacken. Geschirr spülen, Auffahrkeile raus, Handtücher weg, alle Schranktüren sichern etc. Dann hieß es Abschied von netten Mitcampern nehmen und das Fahrzeug ausrüsten. Abwasser raus, Frischwasser rein und ..., ja - die Toilette musste gelehrt werden. Normal eine schnelle, einfache und saubere Sache.

  1. Toilettenkassette aus dem Camper raus
  2. Mit dem Auslauf in die Entsorgungsschüssel halten und ausleeren
  3. Wasseer rein, gut durchschütteln, Kassette erneut ausleeren
  4. etwas Wasser rein
  5. etwas Aufbereitungsflüssigkeit rein
  6. Toilettenkassette wieder in den Camper rein

Alles in allem eigentlich eine sehr subere und schnelle Angelegenheit. Eigentlich...

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 16 (S: Ärnäshalvön)

Der heutige Tag ist schnell beschrieben: „Strand!“
Die ausführliche Beschreibung sieht in etwa auch so aus. Viel haben wir heute nicht gemacht, außer die Sonne zu genießen und ins Meer zu gehen. Ein ganzer Tag Entspannung. Schwer ist das weiß Gott nicht, wenn du quasi aus der Haustür fällst, unter der Markise in der warmen Morgensonne frühstückst, dann 50m bis zum Meer gehst und dort dein Tageslager aufschlägst. Einfach top! Zudem ist die Nordsee, wie auch die Ostsee, auch diesen Sommer im Mittel wärmer als das Mittelmeer. Jedenfalls habe ich das gelesen, denn ans Mittelmeer werden wir bei unserer Schwedenrundreise nicht kommen ;)
Bei gefühlten 20 Grad Wassertemperatur blieb also Zeit zum Wellenhüpfen und baden. Nachmittags kamen auch unsere Campernachbarn aus Berlin dazu, was ebenfalls sehr schön war. Sie haben noch eine Woche vor sich, die Richtung fahrend, die wir gekommen sind und auch nach dem Strand blieb noch Zeit, das die Kinder spielen und wir etwas quatschen konnten.

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 15 (S: Ärnäshalvön)

Ziemlich einsam wachten wir heute morgen auf. Die gestern kennengelernten Hamburger wahren wie angekündigt, bereits auf der Fähre nach Kopenhagen. Das Paar aus Stade neben uns wahr ebenfalls schon am packen und die Nachbarn aus Schweden waren ebenfalls schon weg. Wir standen auf dem Bereich des Platzes nun alleine, hatten dadurch aber auch die Sicht auf das Meer und die Kinder auf den Spielplatz. Um den Kinder die Möglichkeit zu geben, beeilten wir uns und bereiteten das Frühstück vor. So alleine scheinen wir doch nicht gewesen zu sein, denn als ich um 9 Uhr beim Campingplatzbäcker war, hatte der nur noch zwei Sorten Kaffeestückchen und sieben Brötchen. Wir ließen es uns dennoch schmecken und die Kinder gingen spielen. Wir gingen ebenfalls spielen ..., äh... spülen ;) Hier auf dem Campingplatz gibt es eine Industriesspühlmaschine, deren Benutzung im Preis enthalten ist. Sauberes Geschirr in 2,5 Minuten :D

Anschließend ging es an den Strand. Baden in Sonne und Meer, spielen am Strand, klettern auf den Felsen - ausruhen. Das Wasser der Nordsee ist recht angenehm, solange es die ersten 75m flach bleibt und maximal bis zur Hüfte geht. Sobald es tiefer wird, wird es kalt. Die komplette Strecke ist es jedoch klar! So klar, das man den Meeresgrund und seine Bewohner, egal ob Krebse, Krabben oder Quallen, sehen und beobachten kann.

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Mit dem Wohnmobil durch Südschweden (2019) – Tag 14 (S: Ärnäshalvön)

Der Morgen begann, wie der vorherige Tag endete. Unsere Nachbarn nutzen die Möglichkeit des im Preis enthaltenen Frischwassers (eigentlich für den Frischwassertank im Wohnmobil) um ein Auto sowie alle Fahrräder der Großfamilie, ausführlich zu putzen - auf dem betonierten Stellplatz, damit sich auch alle Nachbarn an dem neu gewonnen See erfreuen können. Jeder vertritt im Ausland seine Kultur und seine Heimat. Diese Nachbarn sind die denkbar ungeeignetsten Repräsentanten Ihrer Kultur und erfüllen nahezu jedes Klischee. Na ja, sei es drum. Eigentlich wollten wir nach Varberg, denn hier war ich mit 18 Jahren schon einmal. Nach dem ganzen Reisen in den vergangenen zwei Wochen, hatten wir bei dem Sonnenschein Lust auf Strand! Also machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg. Scheinbar waren wir nicht die einzigen, denn der Strand sieht noch so aus wie früher, war aber überfüllt von Menschen. Das spiegelt sich auch bei der Übernachtung wieder. Der 4 Sterne Campingplatz mit Pool, Kidsclub und kostenlosem Frühstück ist für die nächsten Tage ausgebucht und auch der einfache Wohnmobilhafen ist voll. Wir haben daher Varberg verlassen und sind nun in Ärnäshalvön, einem kleinen Landvorsprung, 12km oberhalb von Varberg und was soll ich sagen: Super viel Glück gehabt!

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